
Über Depressionen und Angsterkrankungen.
Überforderung, Stress und Burn-out.
Neueste Studien zeigen, dass Ernährung und psychische Erkrankungen eine engere Beziehung haben, als man zunächst dachte. Viele Personen klagen aufgrund von Niedergeschlagenheit, massive Einschlafprobleme, andauernde Nervosität und Panikattacken.
Und was macht unser Gesundheitssystem? Fleißig Medikamente verschreiben – denn dafür gibt es sie ja.
Im Jahr 2023 diagnostizierte man eine psychische Erkrankung bei nahezu 40% aller Deutschen. Darunter Depressionen, Angstzustände, AD(H)S.
Doch was hat das Ganze mit unserem Darm zutun?
Dazu gibt es mehrere Studien, die Spektrum in ihren Magazinen darstellte.
Zwei Mäuse mit unterschiedlichem Charakter. Die eine sehr aufgeweckt und neugierig und die andere sehr verängstigt. Was hat man untersucht? Man entfernte von beiden Mäusen das Mikrobiom (Darmbakterien) und machte sie steril. Dann hat man das Mikrobiom bei den Mäusen vertauscht. Es kam zu einem verblüffenden Ergebnis. Die Mäuse haben dementsprechend den Charakter der anderen angenommen. Die aufgeweckte Maus wurde ängstlich und die ängstliche war auf einmal neugierig! Dasselbe erkannte man bei dünnen und fettleibigen Mäusen.
Siehe https://www.spektrum.de/news/die-darmflora-fuer-dick-und-duenn/1206202https://www.spektrum.de/news/depressives-verhalten-nach-chronischem-stress/1358320
Was sagt uns das?
Vielleicht sollten wir nicht nur zuerst an einen Psychotherapeuten denken und monatelang auf einen Termin warten, sondern, währenddessen, uns einen Ernährungsmediziner zurate ziehen – und beginnen unsere Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen.
Der Darm spricht zu uns.
Es ist kein Zufall, dass er nach bestimmten Dingen zehrt.
Wir müssen zuhören.
Denn was, wenn wir unseren Darm füttern, um unserem Gehirn endlich die Unterstützung zu geben, die es so lange vermisst hat?
